Das Unternehmen SOMMER in Döhlau schützt Gebäude mit innovativen, nachhaltigen Fassaden, Türen und Toren vor Naturkatastrophen und terroristischen Angriffen – und arbeitet dabei mit ASSA ABLOY zusammen. Gemeinsam wurden Projekte wie das Louvre-Museum in Abu Dhabi, ein Kernkraftwerk in Finnland und das National-Museum in Oslo umgesetzt. Achim Lang, Entwickler bei SOMMER, erzählt im Interview, was die langjährige Zusammenarbeit mit ASSA ABLOY besonders macht.

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Ein paar Fakten zu SOMMER:
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Hier geht´s direkt zum Interview:
„Made in Germany“ als Voraussetzung
Drei Geschäftsbereiche – Fassade, Gebäudesicherheit und Hochsicherheit – bilden den Kern. Den gesamten Wertschöpfungsprozess von Entwicklung, Projektmanagement und Konstruktion über die Fertigung bis zur weltweiten Montage verantwortet SOMMER unter einem Dach am Standort bei Hof/Bayern. „Made in Germany“ ist dabei kein Etikett, sondern Voraussetzung: Rund 490 Mitarbeitende realisieren etwa 150 Projekte pro Jahr – von der ersten Idee bis zum geprüften, montierten Element.
Ein modulares System statt Einzellösungen
Das Portfolio reicht von Türen, Toren und Fassaden über Fenster, Glasdächer und Objektschutzgitter bis zu Perimeterschutz und Wachkabinen. Systemfamilien stehen für unterschiedliche Schwerpunkte zwischen Schutzwirkung und Gestaltung. Der entscheidende Gedanke dahinter ist die Kombinierbarkeit: Statt für jede Bedrohung ein separates Produkt zu liefern, lassen sich Elemente so konfigurieren, dass sie mehrere Schutzziele gleichzeitig erfüllen.
Diese Mehrfachanforderungen sind in der Entwicklung anspruchsvoll, weil sich einzelne Schutzziele technisch widersprechen können: Einbruchhemmung verlangt durchdachte Verriegelung und Stabilität, Durchschusshemmung Masse, Sprengwirkungshemmung eine kontrollierte Lastabtragung – und das alles bei Bedarf ergänzt um Brand- und Rauchschutz. Vor allem die Kombination mit Panikfunktion für den Einsatz in Flucht- und Rettungswegen ist oft eine besondere Herausforderung. SOMMER berücksichtigt diese Zielkonflikte bereits in der Konstruktionsphase. Das Ergebnis sind Systeme mit integrierter Multifunktionalität statt nachträglich aufgesetzter Sicherheitstechnik.
Rahmen bis zur Verriegelung – warum das komplette Element zählt
Ein für die Praxis wichtiger Punkt, der in Ausschreibungen oft untergeht:
Häufig werden nur die Schutzklassen einzelner Bauteile wie z.B. das Glas abgefragt. Die Verglasung ist aber nur ein Teil der Lösung. Im Ernstfall wirkt allein das vollständig geprüfte Element – also Rahmen/Zarge mit der Wandbefestigung, Glas, Bänder, Beschläge und Verriegelung im Zusammenspiel. Gerade die Verriegelung ist dabei die sicherheitsrelevante Schnittstelle.
Zusammenarbeit, die wirkt
Aus diesem Grund setzt SOMMER bei der Schließ- und Zutrittstechnik auf Partner wie ASSA ABLOY als weltweiten Marktführer für Zugangs- und Sicherheitslösungen, die sich präzise in Hochsicherheitselemente einfügen.
Raphael Wierbrügge, Key Account Manager bei ASSA ABLOY, betreut das Unternehmen SOMMER und begleitet die gemeinsamen Projekte von Anfang an. Auf Anstoß von SOMMER wurden bereits spezielle Produkte bei ASSA ABLOY entwickelt, die Zusammenarbeit geht bis in die 80er Jahre zurück. Zu sehen war diese Zusammenarbeit auch auf der Messe BAU 2025 in München, als auf dem Stand von ASSA ABLOY eine Tür der Schutzklasse RC5 von Sommer mit Produkten von ASSA ABLOY ausgestellt wurde, die das perfekte Zusammenspiel veranschaulichte. Auch auf der BAU 2027 werden wieder gemeinsame innovative Lösungen zu sehen sein.
