Wenn über Sicherheit in Unternehmen gesprochen wird, geht es oft zuerst um Firewalls, Verschlüsselung und Cyberabwehr. Doch digitale Resilienz endet nicht im Serverraum – sie beginnt dort. Gebäude, Logistikzentren und Rechenzentren sind das physische Rückgrat moderner IT-Infrastrukturen. Gerade für Unternehmen, die für Banken und Finanzdienstleister arbeiten, wird physische Sicherheit damit zum entscheidenden Baustein der operativen Widerstandsfähigkeit. Regulatorische Anforderungen wie DORA, NIS2 oder das geplante KRITIS-Dachgesetz machen deutlich: Wer kritische Dienstleistungen erbringt, muss digitale und physische Risiken gleichermaßen im Griff haben.
Ein Unternehmen, das diesen ganzheitlichen Ansatz konsequent verfolgt, ist die Ratiodata SE.
Wachstum braucht sichere Strukturen
Mit rund 1.500 Mitarbeitenden zählt Ratiodata zu den führenden IT-Dienstleistern für Banken, Finanzdienstleister und regulierte Organisationen in Deutschland. Das Unternehmen betreibt kritische Infrastrukturen, verantwortet sensible Daten und sorgt dafür, dass SB-Systeme, Dokumentenprozesse und IT-Services zuverlässig funktionieren – rund um die Uhr.
Um weiteres Wachstum zu ermöglichen, entstand in Koblenz ein neues Logistik- und Reparaturzentrum. Der Neubau vereint moderne Lager- und Fördertechnik, erweiterte Reparaturkapazitäten, Büroflächen und soziale Bereiche für Mitarbeitende. Schnell war klar: Ein Gebäude mit dieser Bedeutung braucht auch ein zeitgemäßes Sicherheitskonzept.
Von mechanisch zu digital – ein notwendiger Schritt
Die bisher eingesetzte mechanische Schließanlage entsprach nicht mehr den Anforderungen an Flexibilität, Transparenz und Sicherheit. Gesucht war eine Lösung, die sich nahtlos in moderne Betriebsabläufe einfügt und gleichzeitig höchsten Sicherheitsstandards genügt.
Die Entscheidung fiel auf das elektronische Schließsystem eCLIQ der Marke IKON von ASSA ABLOY. Gemeinsam mit dem erfahrenen Fachpartner Alfred Horn GmbH & Co. KG wurde das neue Zutrittskonzept geplant und umgesetzt.
Im neuen Zentrum sichern heute rund 100 elektronische Schließzylinder und ebenso viele programmierbare Schlüssel sämtliche relevanten Bereiche – vom Außentor über Büros und Serverräume bis hin zu sensiblen Funktionszonen.
Flexibilität ohne baulichen Aufwand
Ein großer Vorteil von eCLIQ: Die Stromversorgung erfolgt über eine Standardbatterie im Schlüssel. Zusätzliche Verkabelung oder bauliche Maßnahmen waren nicht nötig – ein entscheidender Faktor für den reibungslosen Übergang von der mechanischen zur elektronischen Lösung.
Dank der großen Typenvielfalt lassen sich unterschiedlichste Zutrittspunkte absichern, auch in weitläufigen und komplexen Infrastrukturen. Gleichzeitig erfüllt das System höchste Sicherheitsanforderungen: AES-Verschlüsselung, Zertifizierungen nach aktuellen VdS- und DIN-Normen sowie ein wirksamer Schutz gegen Manipulation und intelligente Angriffe.
Zutrittsrechte intelligent verwalten
Besonders wichtig für Ratiodata war die einfache und sichere Verwaltung von Zugangsberechtigungen. Über den webbasierten CLIQ® Web-Manager lassen sich Rollen und Rechte individuell vergeben, zeitlich begrenzen oder bei Bedarf sofort entziehen. Verlorene Schlüssel können umgehend deaktiviert werden – ohne Zylindertausch und ohne Sicherheitsrisiko.
„Mit der eCLIQ-Schließanlage setzen wir auf ein System, das sehr hohe Sicherheitsstandards mit moderner, flexibler Verwaltung verbindet“, erklärt Michael Wagner von der Ratiodata SE. „Die Lösung passt perfekt zu unseren Anforderungen und unterstützt uns dabei, Zugangsberechtigungen effizient und zukunftssicher zu steuern.“
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