„Dank offener Schnittstellen können wir auch Sonderlösungen realisieren“
Carsten Floeter, Product Market Manager Zutrittskontrolle bei ASSA ABLOY, teilt seine Erfahrungen mit den innovativen Lösungen von SCALA. Er erläutert, wie die Systeme ganz konkret den Alltag in der Verwaltung und der Nutzung erleichtern und welche besonderen Kundenwünsche bereits erfolgreich umgesetzt wurden.
Carsten, das Thema Zutrittskontrolle ist sehr komplex. Wie geht man hier am besten vor?
Es ist sehr wichtig, rechtzeitig die richtigen Fragen zu stellen. Also zuerst frage ich, was sind die täglichen Abläufe, wo können wir im Gebäude etwas verbessern, also schneller, komfortabler und besser gestalten? Welche Personengruppe soll welches Zutrittsmedium erhalten? Oder was soll in einem Neubau an Funktionen verfügbar sein? Und danach richtet sich dann die Auswahl des passenden Systems oder die Kombination verschiedener Systeme. Das Entscheidende ist, auf die unterschiedlichen Bedürfnisse eingehen zu können - und da haben wir den Vorteil, dass wir entweder die beste Variante bieten können oder eben alle gewünschten Systeme miteinander vereinen können, indem wir sie in SCALA integrieren.
Was hat das noch für Vorteile?
Auf Kundenseite herrscht überall Personalknappheit: wer hat Zeit für eine aufwändige Verwaltung von Schließanlagen und Zutrittsberechtigungen? Keiner! Die Aufgabe landet oft bei der IT-Abteilung oder auch beim Facility Manager oder der Buchhaltung. Und wenn wir hier alles in einer Datenbank und Benutzeroberfläche intuitiv bedienbar zusammenführen können, ist das ein riesiger Vorteil.
Wie individuell kann ich mit SCALA denn auf Kundenwünsche eingehen?
Wir haben zum Beispiel eine Juwelierkette, die aus Gründen der Architektur, also der Inneneinrichtung ihrer Ladenlokale, ganz spezielle Kartenleser-Designs benötigt. Also eine spezielle Bauform mit sehr hochwertigen Oberflächen, die im normalen Schalterprogramm so nicht vorkommen und nur von wenigen Herstellern angeboten werden. Dank offener Schnittstellen können wir auch solche Sonderlösungen realisieren, indem wir dann einfach die Kartenleser im gewünschten Design von Drittanbietern integrieren und bei uns im System einbinden, da wir diese Protokolle von Fremdprodukten auch in unsere SCALA net Controller integriert können.
Haben Kunden oft ganz spezielle Produktlösungen bereits im Kopf?
Nein, Kunden wollen selten genau diesen Zylinder oder diesen Kartenleser. Das ist ihnen eher egal. Sie wollen, dass ihre Wünsche umgesetzt werden, dass die Funktionen alle umgesetzt werden. Also, dass sie mit dem Smartphone die Tür öffnen können oder dass sie auch für die Möbel oder Briefkästen keine extra Schlüssel benötigen. Und das ist dann die Aufgabe unserer Fachabteilungen, hier die richtigen Produkte zusammenzustellen und zu einer Lösung zu bündeln.
Für die Beratung der Kunden gibt es bei ASSA ABLOY spezielle Objektberater?
Ja. Unsere Objektberater haben oft eine jahrzehntelange Erfahrung, die am Markt einzigartig ist. Und das in allen Bereichen rund um die Tür. Und genau damit sorgen sie dafür, dass man nicht kurz vor Schluss bemerkt, dass Kabel oder Anschlüsse fehlen, weil sich hier keiner rechtzeitig Gedanken gemacht hat. Dieses Know-how erstreckt sich über die gesamte Bandbreite, also nicht nur Türschlösser, Beschläge, sondern auch Brandschutz, Rettungswegtechnik und geht bis hin zu hochspeziellen Lösungen für forensische Kliniken oder Haftanstalten.
Vielen Dank für das Interview, Carsten!
| Für alle, die sich in der Planungsphase einer Zutrittskontrolle befinden und auch die Zukunft gleich mit einplanen wollen, ist der „Spickzettel Zutrittskontrolle“ kostenfrei downloadbar. |