Über bahnbrechendes Design und die Chance neuer Normen

Wie lassen sich kommende Normen in der Rettungswegtechnik bereits heute erfüllen und wie kann dabei gleichzeitig das Design auf ein neues Niveau gehoben werden? Diesen Herausforderungen hat sich Ulrich Rotenhagen gestellt und gibt darüber im ausführlichen Interview einen spannenden Einblick in die Hintergründe der Neuentwicklung ePED.

ePED-Rotehnahgen

Seit 30 Jahren bewegt sich Ulrich Rotenhagen als Produktmanager Rettungswegtechnik bei ASSA ABLOY im Spannungsfeld zwischen Personensicherheit und der Absicherung von Türen gegen Missbrauch. Jetzt hat ASSA ABLOY die nächste Generation der Rettungswegtechnik auf den Markt gebracht, die als vollständiges System alle Anforderungen an eine Rettungswegtür in einer funktionellen Einheit umsetzt. Außerdem werden bereits die neue DIN EN 13637 und die vielen Vorteile einer zentralen Fluchtwegsteuerung integriert. Zusätzlich wird die Rettungswegtechnik vom Design her in eine neue Dimension gehoben.

Neue Möglichkeiten für Architekten, Planer und Objektbetreiber

In Architektur- und Planungsbüros wird oft vom „grünen Frosch“ gesprochen: gemeint ist damit das klassische Fluchtwegterminal. In den vergangenen Jahren hat dieses Element so mach gelungene Ästhetik nachhaltig gestört – allein durch seine Optik. In Kombination mit Sichtbeton, Glas und Holz wirkt der „grüne Frosch“ oft als Störfaktor und in vielen Entwürfen ist der Platz neben der Tür schlicht nicht vorgesehen, um die ungeliebten grünen Schalter anzubringen.

Das ist jetzt auch gar nicht mehr notwendig: Mit der neuen ePED® Technologie hat ASSA ABLOY eine Fluchttüranlage entwickelt, die auch optisch überzeugt. Dabei wurde das klassische Fluchtwegterminal auf das Wesentliche reduziert – klar, einfach und elegant. Zusätzlich kann das erste Fluchtwegsystem mit Display im Terminal viel mehr als ein „normales“ Rettungsweg-Terminal.

Aus den normalen Schaltern ist ein echter Eyecatcher geworden, der vier Module auf einmal ersetzt.“ -
Ulrich Rotenhagen

Mehr Design: edel und kompakt

Das neue Terminal überzeugt mit edlem und innovativen Design und kleineren Abmessungen. Das System lässt sich elegant direkt in die Druckstange oder die Wand neben der Fluchttür integrieren und ist kompakter als bisherige Terminals. Der farbig leuchtende LED-Rahmen der Wandversion ist darüber hinaus auch unter erschwerten Bedingungen wie bei Rauchbildung gut zu sehen.

ePED-Tuer_Stange

Mehr Integration: nur noch ein hochfunktionales Element

Als erstes Fluchtwegsystem mit Touch-Display im Terminal ersetzt es gleich vier Module: Schlüsselschalter, Notauf, beleuchtetes Piktogramm und Anzeige der Zeitverzögerung. Dadurch verringert sich der Verdrahtungsaufwand und die Funktionen konzentrieren sich auf ein hochfunktionales Element. Alle relevanten Informationen wie Türstatus, Bedienung, technische Details oder Wartungsinformationen können über das Display abgerufen werden.

Unser Display mit Touch-Funktion ist bisher einzigartig am Markt“ - Ulrich Rotenhagen

Mehr Zukunft: EltVTR und EN 13637:2015 geprüft

Das ePED Display-Terminal ist gemäß EltVTR sowie der neuen Norm EN 13637:2015 geprüft und bietet optional die Möglichkeit Zeitverzögerung (die

Freigabe durch die zuständige Baubehörde ist hierfür erforderlich.) Der größere Spielraum der neuen Norm wurde bei der Produktgestaltung der Rettungswegtechnik konsequent genutzt – gleichzeitig sind die ePED-Produkte aber auch noch nach der momentan im deutschen Markt verbindlichen EltVTR geprüft.

Bereits mehrfach preisgekrönt

Bereits zum dritten Mal konnte ePED die Awardjury eines Fachmagazins überzeugen. Nach den beiden Auszeichnungen beim Protector und GIT SICHERHEIT Award wurde die intelligente Fluchttürlösung von der Fachzeitschrift S+B Schloss und Beschlagmarkt zum Produkt des Jahres 2020 gewählt.

Weitere Vorteile und technische Details im Interview

Alle, die genau wissen wollen, welche technischen Überlegungen und Vorteile hinter der ePED-Technolgie stecken, erfahren im Interview mit Ulrich Rotenhagen alles Wissenswerte über:

  • die Entwicklungshintergründe
  • die zeitverzögerte Freigabe von Fluchttüren
  • die Vorteile einer zentralen Fluchtwegsteuerung
  • und die relevanten Entscheidungskriterien für ePED

Lesen Sie jetzt das ausführliche Interview mit Ulrich Rotenhagen.

 


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