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title: "eCLIQ FLASH: Wenn die Berechtigung zum Schlüssel kommt"
description: eCLIQ FLASH von ASSA ABLOY, der erste elektronische Schlüssel mit Mobilfunkverbindung - schnelle Berechtigungsaktualisierungen ohne Smartphone.
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[ASSA ABLOY Blog](https://kommunikation.assaabloy.de/blog)

# [eCLIQ FLASH: Wenn die Berechtigung zum Schlüssel kommt](https://kommunikation.assaabloy.de/blog/ecliq-flash-integrierte-mobilfunktverbindung)

 Geschrieben von [Sample HubSpot User](https://kommunikation.assaabloy.de/blog/author/sample-hubspot-user) | 30.09.2026

Mit eCLIQ FLASH® bringt ASSA ABLOY den weltweit ersten elektronischen Schlüssel mit eigener Mobilfunkverbindung auf den Markt. FLASH® ruft neue Schließberechtigungen direkt über NB-IoT und LTE-M aus der Verwaltungssoftware CLIQ® Web Manager ab. Ein Knopfdruck genügt - ein Smartphone wird nicht benötigt. 

Mit eCLIQ FLASH® bringt ASSA ABLOY den weltweit ersten elektronischen Schlüssel mit eigener Mobilfunkverbindung auf den Markt. FLASH® ruft neue Schließberechtigungen direkt über NB-IoT und LTE-M aus der Verwaltungssoftware CLIQ® Web Manager ab. Ein Knopfdruck genügt - ein Smartphone wird nicht benötigt. 

Ein Servicetechniker ist bereits unterwegs, als ein zusätzlicher Auftrag eingeht. Für den Zugang zum betreffenden Gebäude oder Technikraum fehlt ihm jedoch die passende Schließberechtigung. Bislang musste er dafür einen stationären Updater aufsuchen oder ein Smartphone als Schnittstelle verwenden. Stand beides nicht zur Verfügung, bedeutete der zusätzliche Einsatz häufig auch einen zusätzlichen Weg.

Mit dem eCLIQ FLASH® der Marke IKON lässt sich die benötigte Berechtigung direkt auf den Schlüssel übertragen. Der Administrator vergibt sie im CLIQ® Web Manager, der Anwender ruft sie anschließend per Knopfdruck ab. Der elektronische Schlüssel verbindet sich dazu selbstständig über das Mobilfunknetz mit der Cloud. Ein Smartphone, eine App oder eine Bluetooth-Verbindung sind nicht erforderlich.

## Was ist das Besondere am eCLIQ FLASH?

Der eCLIQ FLASH® ist der weltweit erste elektronische Schlüssel mit eigener Mobilfunkverbindung. Er nutzt die Mobilfunkstandards Narrowband Internet of Things (NB-IoT) und Long Term Evolution for Machines (LTE-M), um neue Berechtigungen unmittelbar aus dem CLIQ® Web Manager abzurufen.

Damit verändert sich ein wesentlicher Ablauf bei der mobilen Verwaltung elektronischer Schließanlagen: Nicht mehr der Schlüssel muss zum Updater – die Berechtigung kommt zum Schlüssel.

Das bringt vor allem dort Vorteile, wo Beschäftigte oder externe Einsatzkräfte an wechselnden Orten tätig sind. Typische Einsatzfelder sind beispielsweise:

- weitläufige Industrie- und Werksareale,
- räumlich verteilte Betriebsgebäude oder
- Anlagen mit schwer erreichbaren Technikräumen sowie
- Liegenschaften, die von mobilen Service- und Wartungsteams betreut werden.

Ändern sich ein Auftrag, ein Einsatzort oder eine Zuständigkeit kurzfristig, können Betreiber entsprechend schnell reagieren. Was bei einem einzelnen Einsatz nur eine Fahrt erspart, kann sich bei zahlreichen Standorten und häufig wechselnden Berechtigungen zu einem erheblichen Zeit- und Kostenvorteil summieren.

## Mobiler Zugang ohne zusätzliches Endgerät

Smartphonebasierte Lösungen ermöglichen bereits heute die mobile Aktualisierung von Schließberechtigungen. In der Praxis müssen dafür jedoch bestimmte organisatorische und technische Voraussetzungen erfüllt sein. Nicht alle Beschäftigten oder externen Dienstleister verfügen beispielsweise über ein geeignetes Firmenhandy. Ebenso kann die Verwendung privater Geräte aus Gründen der IT-Sicherheit ausgeschlossen sein. Unter Umständen lassen sich zudem die benötigten Apps nicht installieren oder die eingesetzten Geräte unterscheiden sich hinsichtlich Betriebssystem und Softwarestand.

Beim eCLIQ FLASH® entfallen diese Abhängigkeiten. Für den Abruf neuer Berechtigungen benötigen Anwender neben ihrem Schlüssel kein weiteres Gerät. Sie müssen weder eine App bedienen noch eine Bluetooth-Verbindung herstellen.

Das vereinfacht auch die Schlüsselübergabe: Insbesondere häufig wechselnde Nutzer oder externe Einsatzkräfte können den FLASH® ohne umfangreiche technische Vorbereitung verwenden. Gleichzeitig sinkt der Aufwand für Geräteverwaltung, Einweisung und Fehleranalyse.

## So gelangt die Schließberechtigung auf den Schlüssel

Die Verwaltung erfolgt wie bei den anderen eCLIQ-Schlüsselvarianten über den browserbasierten CLIQ® Web Manager. Dort können Administratoren unter anderem Schließberechtigungen vergeben oder ändern und relevante Ereignisse nachvollziehen.

Der Abruf einer neuen Berechtigung erfolgt in wenigen Schritten:

- Der Administrator nimmt die Änderung im CLIQ® Web Manager vor.
- Der Anwender startet die Aktualisierung über eine Taste am Schlüssel.
- Der FLASH® stellt über NB-IoT oder LTE-M eine Verbindung her.
- Die neue Berechtigung wird auf den Schlüssel übertragen.
- Optische und akustische Signale informieren über den Status des Vorgangs.

Der Schlüssel wird damit selbst zum vernetzten Endgerät der Schließanlage. Die Kommunikationskette führt vom CLIQ® Web Manager über die Cloud und das Mobilfunknetz unmittelbar zum FLASH®.

## Für die Verbindung in Gebäuden und abgelegenen Bereichen ausgelegt

Die beiden Mobilfunkstandards NB-IoT und LTE-M wurden speziell für vernetzte Geräte mit geringem Energiebedarf entwickelt und ergänzen sich hinsichtlich Reichweite und Verfügbarkeit. NB-IoT zeichnet sich zudem durch eine hohe Gebäudedurchdringung aus. Das unterstützt die Kommunikation beispielsweise in Kellergeschossen und Technikräumen, in denen andere Funkverbindungen an ihre Grenzen stoßen können.

Davon profitieren Betreiber verteilter Infrastrukturen, deren Beschäftigte nicht nur an zentralen Unternehmensstandorten tätig sind. Gerade bei Energieanlagen, technischen Betriebsräumen oder abgelegenen Außenstellen müssen Zutrittsrechte häufig dort verfügbar sein, wo weder ein stationärer Updater noch ein zuverlässig nutzbares WLAN vorhanden ist.

## Physische und digitale Sicherheit zusammendenken

Mit der direkten Mobilfunkverbindung werden physischer Zutritt und digitale Kommunikation noch enger miteinander verknüpft. Entsprechend wichtig ist der Schutz der übertragenen Daten. Im eCLIQ-System erfolgt die Datenübertragung Ende-zu-Ende-verschlüsselt mit AES-128-Technologie.

Administratoren behalten über den CLIQ® Web Manager die Kontrolle über die vergebenen Schließberechtigungen. Änderungen können standortunabhängig vorgenommen und relevante Vorgänge dokumentiert werden. Das unterstützt Unternehmen dabei, Zutritte auch bei komplexen Organisationsstrukturen nachvollziehbar zu verwalten.

Dieser Aspekt gewinnt insbesondere in sicherheitskritischen Bereichen an Bedeutung. Regelwerke wie NIS2 und das KRITIS-Dachgesetz rücken die digitale wie auch die physische Widerstandsfähigkeit von Organisationen stärker in den Fokus. Flexible Zutrittsrechte und nachvollziehbare Verwaltungsprozesse können dazu einen wichtigen Beitrag leisten.

## Für den täglichen Einsatz gerüstet

Die integrierte Mobilfunkkommunikation benötigt eine eigene Energiequelle. Anders als die bisherigen eCLIQ-Schlüssel verfügt der FLASH® deshalb über einen integrierten Akku, der über USB-C geladen wird.

Eine Akkuladung reicht für einen Monat bei 800 Schließvorgängen, mehreren hundert Berechtigungsaktualisierungen und verschiedenen Statusmeldungen. Nach einer Entladung um 80 Prozent lässt sich der Akku innerhalb von zwei Stunden wieder vollständig laden.

Der Wasser- und Staubschutz nach IP67 ermöglicht den Einsatz im Freien. Optische und akustische Signale geben Anwendern unmittelbar Rückmeldung zur Bedienung und zum aktuellen Schlüsselstatus.

## Der passende Schlüssel für unterschiedliche Einsatzprofile

Mit dem FLASH® umfasst das eCLIQ-Portfolio fünf Schlüsselvarianten:

- eCLIQ Basic für grundlegende Anwendungen,
- eCLIQ Professional für erweiterte Einsatzanforderungen,
- eCLIQ Connect für die Aktualisierung über Bluetooth,
- eCLIQ SPARK® als energieautarker Schlüssel ohne Batterie oder Akku,
- eCLIQ FLASH® mit integrierter Mobilfunkverbindung.

Alle Varianten lassen sich mit den mehr als 60 verfügbaren eCLIQ-Schließzylindertypen kombinieren und innerhalb einer Anlage im Mischbetrieb einsetzen. Betreiber können daher abhängig von Aufgabenbereich und Nutzergruppe unterschiedliche Schlüssel auswählen. Soll später eine weitere Variante hinzukommen, müssen die vorhandenen Zylinder nicht ausgetauscht werden.

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