ASSA ABLOY Blog

Win-Win-Win in der Wohnungswirtschaft

Geschrieben von Sample HubSpot User | 09.11.2022

Von der Einführung einer elektronischen Schließanlage in einer Mehrparteien-Wohnimmobilie profitieren alle Beteiligten: die Wohnungswirtschaft, die Eigentümer und die Mieter. Axel Scholten und Christoph Kraberg, beide Business Developer bei ASSA ABLOY, vergleichen in der neuen Episode des Podcasts „Aufgeschlossen elektronische und mechanische Anlagen und legen die Vorteile der Digitalisierung bei Schließanlagen dar. 

Als Business Development Manager der Wohnungswirtschaft betreut Axel Scholten in der Region West seit sechs Jahren Aufträge im Bereich Sicherheitstechnik. Seine Aufgabe ist es nicht nur, Kundenprojekte zu identifizieren und vollumfänglich zu begleiten, sondern auch neue Markttrends zu entdecken und an die interne Entwicklung weiterzugeben. Gleiches gilt für Christoph Kraberg, der ähnliche Aufgaben in der Region Ost wahrnimmt. Er ist Ratgeber für den Bereich Sicherheitstechnik und widmet sich im Rahmen des Digitalisierungstrends dem Kernthema Digitales Schließsystem. 

Im jüngsten Podcast „Aufgeschlossen“ von ASSA ABLOY Digitalisierung in der Wohnungswirtschaft - elektronische Schließanlagen erklären die beiden die Unterschiede zwischen mechanischer und elektronischer Schließanlage, welche Vorteile die Modernisierung für die verschiedenen Beteiligten hat und warum man nicht nur den Investitionsaufwand, sondern die Gesamtkosten (Total Cost of Ownership, TCO) im Auge behalten muss. 

Keine Umstellung für Anwender 

Wichtig ist zunächst einmal die Frage nach Unterschieden und Gemeinsamkeiten. Bei einem elektronischen Schließsystem werden mechanische Schlüssel und Zylinder durch elektronische Schließmedien und Türzylinder setzt. Schließberechtigungen können im Betrieb jederzeit nachträglich angepasst werden. Dabei findet in der Regel eine bequeme Verwaltung der gesamten Schließanlage über eine Software statt. Das ermöglicht eine höhere Flexibilität im Alltag. 

„Unser elektronisches Schließsystem eCLIQ bietet hier den großen Vorteil, dass es weiterhin die identische Bauform wie der mechanische Zylinder besitzt“, betont Axel Scholten. Somit kann das System einfach und schnell im Wohnungs- und Objektbestand 1:1 ausgetauscht werden. Am Schlüssel-Schloss-Prinzip ändert sich nichts – man muss also nicht befürchten, dass Mieterinnen und Mieter nicht mit dem neuen System umgehen könnten. 

Vorteile in der Verwaltung 

Interessant sind die Vorteile einer elektronischen Schließanlage aber für alle Beteiligten – die Wohnungswirtschaft, die Eigentümer und die Mieter. Das gilt zum Beispiel für den Fall, dass Schlüssel verlegt oder verloren werden. Bei einer mechanischen Schließanlage müssen dann in der Regel sämtliche betroffenen Zylinder ausgetauscht werden. Das verursacht einen enormen Zeit- und Kostenaufwand, auch wenn der entstehende Schaden versichert ist. Geht gar ein Generalschlüssel verloren, beispielsweise für einen Dienstleister, muss unter Umständen die gesamte Schließanlage ausgetauscht werden. Das führt häufig zu langen Auseinandersetzungen mit der Versicherung. 

Christoph Kraberg stellt dem die wesentlich einfacheren Prozesse bei einer elektronischen Schließanlage gegenüber. Er erläutert im Video, warum diese ohne einen aufwändigen Zylinderaustausch auskommt. Die schnellen Möglichkeiten zur Reaktion tragen auch dazu bei Sicherheitsrisiken einzugrenzen. Ebenso legt Kraberg die Vorteile in der Verwaltung von Schlüsseln und Zugriffsberechtigungen dar, die den Umgang mit einem elektronischen Schließsystems vom ersten Tag an erleichtern und für effizientere, kostengünstigere Prozesse sorgen. 

Bei Betriebskosten und Sicherheit eindeutig überlegen 

Ein weiterer relevanter Punkt beim Vergleich von mechanischer und elektronischer Schließanlage sind die anfallenden Kosten. Axel Scholten gibt zu bedenken, dass es sich bei einer Schließanlage in der Regel um eine langfristige Investition von deutlich mehr als 20 Jahren handelt. Zwar ist bei einer reinen Betrachtung der Erstinvestition die mechanische Anlage immer günstiger. Rechnet man allerdings langfristig, also inklusive der Betriebskosten über Jahrzehnte, ist die Investition in ein elektronisches System sehr viel wirtschaftlicher. 

Für die Nutzer – also beispielsweise die Mieterinnen und Mieter eines Mehrfamilienhauses – ändert sich scheinbar bei der Handhabung gegenüber dem mechanischen Schließsystem zunächst nichts. Dennoch profitieren sie von der Einführung des elektronischen Wendeschlüssels, wie das Video eindrücklich darlegt – bis hin zum höheren Vertrauen in die Sicherheit ihres Zuhauses.  

Digitalisierung schafft neue Optionen 

Die elektronische Schließlösung bietet noch mehr Vorteile. Durch die Digitalisierung und die Verwaltung mittels web-fähiger Software ist beispielsweise die Anbindung an ERP-Systeme und Datenbanken problemlos möglich. Das bedeutet beispielsweise einen geringeren Pflege-Aufwand, weil doppelte Dateneingaben in unterschiedlichen Systemen überflüssig werden. Zugleich steigt die Datenqualität, weil Übertragungsfehler und inkonsistente Datensätze vermieden werden. Und nicht zuletzt werden so neue Optionen in der Prozessgestaltung möglich, mit Teil- oder vollautomatisierten Abläufen, etwa bei der Schlüsselaus- und rückgabe. 

Im Podcast werden noch weitere Thema angeschnitten. Beispielsweise die Zukunftssicherheit bei Hardware – also Zylindern und Schlüsseln – wie Software, der einfache Umrüstprozess, der aufgrund der im Schlüssel gespeicherten oder erzeugten Energie keine Verkabelungen an den Türen benötigen oder die Vorkonfiguration von Schlüsseln und Zylindern, die Installation und Inbetriebnahme erleichtern. 

Klicken Sie einfach rein in die dritte Episode unseres Podcasts „Aufgeschlossen“, der Ihnen einen umfangreichen Überblick und interessante Details in weniger als einer Viertelstunde liefert. Sie können diese und weitere Folgen sowohl bei Spotify als auch auf den Podcast-Plattformen von Apple und Google hören:
Podcasts „Aufgeschlossen“