Die Tübinger Eberhard Karls Universität ist kein abgeschlossener Campus im klassischen Sinn, sondern eng mit der Stadt verwoben: mit historischen Gebäuden in der Altstadt, traditionsreichen Fakultäten und neuen Forschungsstandorten für Künstliche Intelligenz, Robotik und Medizin. Wer hier studiert, forscht oder arbeitet, bewegt sich zwischen Hölderlinturm, Schloss Hohentübingen und hochmodernen Instituten.
Diese besondere Struktur macht die Universität lebendig, aber auch anspruchsvoll, was die Wahl einer geeigneten Schließlösung angeht. Denn jedes Gebäude bringt eigene Bedingungen mit: gewachsene Bausubstanz und repräsentative Türen auf der einen Seite, offene Arbeitswelten, Labore und wechselnde Projektteams auf der anderen. Eine Zutrittslösung muss also mit sehr unterschiedlichen Welten zurechtkommen – sich im Bestand dezent einfügen und im Neubau flexibel mitwachsen.
Im Bestand zählt Fingerspitzengefühl
In historischen Universitätsgebäuden geht es nicht nur darum, Türen zuverlässig zu sichern. Repräsentative Eingänge, klassische Innentüren oder denkmalnahe Gebäudestrukturen verlangen Lösungen, die Sicherheit schaffen, ohne das Erscheinungsbild zu dominieren.
Hier zeigt CLIQ eine zentrale Stärke: Die elektronische Schließtechnik verbindet robuste Mechanik mit moderner Mikroelektronik, benötigt aber keine Verkabelung am Zylinder. Die Energie kommt aus der Batterie im Schlüssel. Dadurch lässt sich die Technologie auch dort einsetzen, wo bauliche Eingriffe aufwendig, unerwünscht oder nicht praktikabel wären. Rein optisch kaum von mechanischen Lösungen zu unterscheiden, bieten die in zahlreichen Bauformen erhältlichen CLIQ-Zylinder alle Vorzüge eines elektronischen Schließsystems: Zutrittsrechte lassen sich präzise vergeben, zeitlich begrenzen, schnell ändern oder bei Bedarf wieder entziehen – ohne Zylinder auszutauschen oder Türen baulich anzupassen.
Dass diese Eigenschaften im Tübinger Universitätsalltag überzeugen, zeigt der langfristige Einsatz: Bereits seit 2008 nutzt die Universität eine elektronische VERSO CLIQ-Schließanlage und hat diese über die Jahre konsequent erweitert. Betreut wird das Projekt durch die Zweygart Fachhandelsgruppe GmbH & Co. KG aus Gärtringen.
Im Cyber Valley zählt Beweglichkeit
Im Forschungsneubau Cyber Valley I muss sich moderne Schließtechnik nicht unbedingt verstecken. Im Vordergrund steht hier vor allem die flexible Nutzung und Verwaltung.
Der fünfgeschossige Bau bietet rund 6.400 Quadratmeter Fläche für Labore, Büros, Hörsäle, Veranstaltungsbereiche und offene Arbeitslandschaften. Unter einem Dach arbeiten unter anderem Forschende des Tübingen AI Center, des Max-Planck-Instituts für Intelligente Systeme sowie weitere Mitglieder des Cyber Valley Innovation Campus zusammen.
Entsprechend dynamisch gestaltet sich der Betrieb: Teams verändern sich, Projekte starten und enden, externe Partnerinnen und Partner kommen hinzu, Gäste benötigen zeitlich begrenzten Zugang. Gleichzeitig müssen Labore, Technikbereiche und sensible Forschungsumgebungen klar geschützt bleiben.
CLIQ passt zu diesem Alltag, weil Zutrittsrechte präzise vergeben, zeitlich begrenzt, geändert oder entzogen werden können. Ändern sich Raumbelegungen oder Nutzergruppen, muss die Schließanlage nicht mechanisch umgebaut werden. Das hält die Organisation beweglich – und die Sicherheit kontrollierbar. Auch bei Schlüsselverlust bleibt die Lösung pragmatisch: Betroffene Schlüssel können ausprogrammiert werden. Ein kostenintensiver Austausch von Zylindern ist nicht nötig.
Sicherheit, die mitwächst
Heute umfasst die Tübinger Anlage rund 11.000 Doppel-, Halb-, Knauf- und Schließhebelzylinder sowie Hangschlösser. Diese Dimension zeigt: CLIQ ist in Tübingen keine Insellösung, sondern Teil einer langfristigen Sicherheitsstrategie, die mit der Universität weiterwächst – und deren Geschichte längst noch nicht zu Ende erzählt ist.